Kategorie:BIBLIA SACRA:NT:Jak05

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Epistola Catholica beati Jacobi Apostoli.

Derkatholische Brief des heiligen Apostels Jakobus Kap. 5


2. Der Apostel tadelt die Reichen heftig, dass sie ihren Reichtum missbrauchen und die Armen ohne Aufhören bedrücken, (V. 6) und tröstet die Armen, sie zur Geduld aufmunternd im Hinblick auf den zukünftigen Lohn. (V. 11) 3. Lehre über den Eid. (V. 12) 4. Vorschrift für das Verhalten der Schwerkranken (V. 13) und Mahnung, die Priester zur Spendung der heiligen Ölung zu rufen. (V. 15) 5. Empfehlung des Gebetes nach dem Vorbilde des Elias, welches zugleich den Wert des Gebetes zeigt. (V. 18) Epilog (V. 19, V. 20): Wer einen Sünder bekehrt, erlangt großen Lohn; um diesen mögen die Christen sich bemühen.

1. Agite nunc divites, plorate ululantes in miseriis vestris, quæ advenient vobis.

2. Divitiæ vestræ putrefactæ sunt: et vestimenta vestra a tineis comesta sunt.
3. Aurum, et argentum vestrum æruginavit: et ærugo eorum in testimonium vobis erit, et manducabit carnes vestras sicut ignis. Thesaurizastis vobis iram in novissimis diebus.
4. Ecce merces operariorum, qui messuerunt regiones vestras, quæ fraudata est a vobis, clamat: et clamor eorum in aures Domini Sabaoth introivit.

5. Epulati estis super terram, et in luxuriis enutristis corda vestra in die occisionis.
6. Addixistis, et occidistis justum, et non restitit vobis.
7. Patientes igitur estote fratres usque ad adventum Domini. Ecce agricola exspectat pretiosum fructum terræ, patienter ferens donec accipiat temporaneum, et serotinum.

8. Patientes igitur estote et vos, et confirmate corda vestra: quoniam adventus Domini appropinquavit.
9. Nolite ingemiscere fratres in alterutrum, ut non judicemini. Ecce judex ante januam assistit.
10. Exemplum accipite, fratres, exitus mali, laboris, et patientiæ, prophetas: qui locuti sunt in nomine Domini.

11. Ecce beatificamus eos, qui sustinuerunt. Sufferentiam Job audistis, et finem Domini vidistis, quoniam misericors Dominus est, et miserator.

12. Ante omnia autem fratres mei nolite jurare, neque per cœlum, neque per terram, neque aliud quodcumque juramentum. Sit autem sermo vester: Est, est: Non, non: ut non sub judicio decidatis.
13. Tristatur aliquis vestrum? Oret: Æquo animo est? psallat.

14. Infirmatur quis in vobis? inducat presbyteros Ecclesiæ, et orent super eum, ungentes eum oleo in nomine Domini:
15. Et oratio fidei salvabit infirmum, et alleviabit eum Dominus: et si in peccatis sit remittentur ei.


16. Confitemini ergo alterutrum peccata vestra, et orate pro invicem ut salvemini: multum enim valet deprecatio justi assidua.
17. Elias homo erat similis nobis passibilis: et oratione oravit ut non plueret super terram, et non pluit annos tres, et menses sex.

18. Et rursum oravit: et cœlum dedit pluviam, et terra dedit fructum suum.

19. Fratres mei, si quis ex vobis erraverit a veritate, et converterit quis eum:
20. Scire debet quoniam qui converti fecerit peccatorem ab errore viæ suæ, salvabit animam ejus a morte, et operiet multitudinem peccatorum.


1. Wohlan nun, ihr Reichen!1 weinet und wehklaget2 über die Trübsale, die über euch hereinbrechen werden.3
2. Euer Reichtum4 ist vermodert und eure Kleider5 sind von Motten zerfressen.
3. Euer Gold und Silber ist verrostet,6 und ihr Rost wird ein Zeugnis wider euch sein7 und wird euer Fleisch wie Feuer verzehren. Ihr habt euch Schätze des Zornes aufgehäuft in den letzten Tagen.8
4. Sehet, der Lohn der Arbeiter, welche eure Felder gemäht haben,9 der von euch vorenthalten worden ist,10 schreit;11 und ihr Ruf ist zu den Ohren des Herrn der Heerscharen12 gedrungen.
5. Ihr habt13 auf Erden14 üppig gelebt und eure Herzen mit Genüssen gemästet für den Tag der Schlachtung.15
6. Ihr habt den Gerechten verurteilt,16 ja getötet, und er widerstand euch nicht.17
7. So geduldet euch nun,18 Brüder!19 bis auf die Ankunft des Herrn. Sehet,20 der Landmann wartet auf die köstliche21 Frucht der Erde, indem er geduldig harrt, bis sie den Frühregen und Spätregen22 empfängt.23
8. So geduldet auch ihr euch und festiget24 eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe.25
9. Seufzet nicht gegeneinander, Brüder!26 damit ihr nicht gerichtet werdet. Sehet, der Richter27 steht vor der Türe.28
10. Zum Vorbilde eines harten Todes,29 des Leidens und der Geduld nehmet, Brüder! die Propheten, welche im Namen30 des Herrn geredet haben.
11. Sehet, wir preisen sie selig, welche ausgeharrt haben!31 Von der Geduld Jobs32 habt ihr gehört und das Ende vom Herrn33 gesehen; denn barmherzig ist der Herr und voll Erbarmung.
12. Vor allem34 aber, meine Brüder! schwöret nicht, weder bei dem Himmel, noch bei der Erde, noch irgend einen anderen Schwur. Es sei aber eure Rede: Ja, Ja! Nein, Nein!35 damit ihr nicht dem Gerichte anheimfallet.36
13. Ist37 jemand unter euch traurig,38 so bete er; ist jemand guten Mutes, so singe er Loblieder.
14. Ist jemand unter euch krank,39 so rufe er die Priester der Kirche,40 und sie sollen über ihn41 beten, indem sie ihn mit Öl salben im Namen des Herrn;42
15. so wird das Gebet des Glaubens43 dem Kranken44 zum Heile sein,45 und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er in Sünden ist, werden sie ihm nachgelassen werden.46
16. Bekennet denn47 einander eure Sünden, und betet füreinander, damit ihr das Heil erlanget;48 denn viel vermag das beharrliche Gebet der Gerechten.
17. Elias war ein Mensch, dem Leiden unterworfen, wie49 wir, und er betete,50 dass es nicht regnen möchte auf Erden; und es regnete nicht drei Jahre und sechs Monate hindurch.
18. Da betete er abermals, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.51
19. Meine Brüder! wenn einer von euch abirrt von der Wahrheit52 und es führt ihn jemand zurück,
20. so wisse er, dass, wer einen Sünder von seinem Irrwege zurückführt, der wird dessen Seele vom Tode53 retten und eine Menge Sünden54 zudecken.55

Fußnote

Kap. 5 (1) Die Sprache des Apostels wird hier der Propheten des A. T. ähnlich, wenn sie das Strafgericht über Jerusalem verkünden. Er versichert die Christen, dass Gott sie nicht verlassen hat und ihre Bedrücker, jene Nichtchristen, auf welche das V. 4 – 6 Enthaltene Anwendung findet, heimsuchen wird. Da die Mahnung zur Bekehrung, anders als [Jak 4,1-10], fehlt, sind die Drohungen als gegen Nichtchristen gerichtet anzusehen, umso mehr als V. 7 die Brüder mit jenem Gerichte über die Reichen getröstet werden. Dass der Apostel solche anredet, die nicht zu seinen Hörern und Lesern gehören, ist dem Charakter der alttestamentlichen Prophezeiungen gemäß. Z. B. [Jes 33,1]. Vergl. [Mt 23,13ff.37]. - (2) Vergl. [Lk 6,24.25]. - (3) Für jeden bei dem Tode, für alle zugleich bei dem Weltgerichte. - (4) Bild des Verderbens, dem die Reichen anheimfallen. In prophetischer Redeweise wird das noch Zukünftige als bereits eingetreten bezeichnet. - (5) Prachtgewänder. Vergl. [Mt 6,19]. - (6) Der Rost greift nur unedle Metalle an. Von seiner Schilderung hingerissen lässt Jakobus diesen Unterschied bei Seite und wendet die Art der Vernichtung der unedlen auf die edlen Metalle an. - (7) In der ewigen Verdammnis. - (8) Die Tage, welche der Wiederkunft des Herrn (V. 7) und damit dem Weltgerichte vorangehen. Ein Vorbild derselben war die Zerstörung Jerusalems. - (9) Drei Sünden werden insbesondere genannt. Die erste ist die Ungerechtigkeit. Schnitter und Erntende gehören zusammen, sind aber unter sich verschiedene Personen. Der Apostel nennt sie wohl, anstatt allgemein von Lohnarbeitern zu sprechen, weil ihre Arbeit in brennender Sonnenhitze eine der schwersten ist, andererseits der Gegensatz des Erntereichtums die Lohnvorenthaltung in desto schlimmerem Licht zeigt. - (10) Eine solche Schädigung durch Vorenthaltung oder Verzögerung der Bezahlung wird im Gesetze ganz besonders hart gerügt. [3Mos 19,3, 5Mos 24,14, Jer 22,13, Mal 3,5]. - (11) Bis er bezahlt oder bis die Nichtbezahlung gestraft ist. - (12) Gott, des Allmächtigen, dessen Engel bereit stehen, an den Bedrückern Rache zu nehmen. - (13) Zweite Sünde der reichen. - (14) Gegensatz zu V. 5: zu den Ohren des Herrn. Während Gott im Himmel die Klage der Unterdrückten hört, leben die reichen auf Erden nur ihrer Lust, unbekümmert um den Zorn des Allmächtigen. - (15) Tag des Gerichtes. Vergl. [Jer 12,3] (Sept.) - (16) Zwar sind vorzugsweise die Richter gemeint, doch sind die Ankläger nicht ausgeschlossen, da auch ihre Absicht auf die Verdammung der Gerechten abzielt. - (17) Griech.: widersteht euch nicht. Das Verhalten beider bleibt sich gleich. - (18) Die in V. 6 als leidende Gerechte Geschilderten. Die ganze Darstellung V. 1 – 6 soll ein Trost für die Christen sein. - (19) Gegensatz zu: Ihr Reichen! V. 1 - (20) Dasselbe Bild [JSir 6,19]. - (21) Anwendung auf die Langmut. - (22) Der Frühregen fiel in der Zeit von Anfang Oktober bis zum Anfange des Monat Dezember, bald nach der Aussaat, der Spätregen in der Zeit von Anfang März bis Anfang April, einige Zeit vor der Ernte. Von diesen beiden Regenzeiten [5Mos 11,14, Jer 5,24] hängt in Palästina alle Fruchtbarkeit ab. - (23) Der Christ soll nicht aufhören im Glauben die Saat der Ewigkeit in guten Werken und geduldigem Leiden auszustreuen, in fester Zuversicht den Ausgang erwartend. - (24) Ohne diese Festigung ist die Geduld nicht möglich. Ist auch die Festigung vorzüglich Gottes Sache [1Thes 3,13], so muss doch der Mensch mittätig sein. - (25) So verkündete Johannes der Täufer, dass das Himmelreich nahe [Mt 3,2], und ebenso Christus [Mt 4,17]. Der Herr ist für jeden nahe, da die Todesstunde nicht fern ist, der ganzen Welt aber im nahenden Endgerichte. - (26) Bei der Bedrückung seitens der reichen. Das „gegen“ schließt ein der Liebe widersprechendes Richten des Bruders ein. - (27) Der Herr. Wie die Nähe desselben die Christen in ihrer Bedrängnis trösten soll, so soll sie dieselbe auch von der Verletzung der Liebe gegeneinander zurückhalten. Vergl. [Jak 2,13]. - (28) Ist im Begriff einzutreten. Vergl. [Mt 24,33, Mk 13,29]. - (29) Die Worte „eines harten Todes“ fehlen im Griech. Die Propheten sollen als Vorbild des geduldigen Leidens dienen. - (30) Besonders Moses, Elias, Amos, Isaias, Jeremias. Vergl. [Apg 7,52]. - (31) Aus ihrer Zahl wird alsbald Job besonders hervortreten. - (32) Auf sein Beispiel wird auch [Tob 2,12-15] hingewiesen. - (33) Welches der Herr gab, indem er Job erschien und ihn belehrte. Auch eurer Geduld wird von Gottes Barmherzigkeit der Lohn nicht fehlen. - (34) Die wichtigste Warnung. Das leichtfertige Schwören war wohl damals, wie bei Juden [Mt 23,16ff], so bei den Judenchristen häufig. Da die Worte des Apostels an [Mt 5,35.36] erinnern, sind sie in demselben Sinne zu nehmen wie die Vorschrift des Herrn, Alles, was über die einfache Aussage hinausgeht, ist eine Folge der Unwahrhaftigkeit der Menschen, den Kindern Gottes aber kommt es zu, das einfache Ja und Nein heilig und ohne Lüge zu gebrauchen. (Ökum., Beda.) - (35) Euer Ja sei ein einfaches Ja, euer Nein Nein. - (36) Wegen eures Tuns, wegen der Übertretung des Verbotes des Herrn. [Mt 5,37] - (37) Keine Lage und Stimmung des Christen soll ohne Beziehung auf Gott sein. Leid und Freud sollen Anlass zum Gebete werden. - (38) Griech.: Leidet Jemand. - (39) Von der allgemeinen Mahnung (V. 13) geht Jakobus auf den besonderen Fall schwerer Krankheit über. - (40) Da der Apostel hier die Mehrzahl setzt, werden in der griechischen Kirche, wenn möglich mehrere, 3 oder 7 Priester gerufen. - (41) Die griech. Präposition drückt die Beziehung auf ihn hinaus. Ob der heil. Apostel dabei wollte, dass der Betende sich über den Kranken neige oder seine Hände über ihn ausstrecke, lässt sich aus dem Worte allein nicht herleiten. - (42) Christi. Die Vorschrift über die Salbung kann sich nicht (wie einige nichtkatholische Ausleger annehmen wollen) auf das [Lk 10,34] Erzählte beziehen, denn die Salbung mit Öl ist doch nicht etwa ein natürliches, angeblich im Oriente gebrauchtes Universalmittel, zudem zeigt die Hinzuziehung der Priester noch mehr, dass eine solche Erklärung unmöglich ist, zumal sittlich religiöse Vorschriften vorangehen und nachfolgen. Andere akatholische Erklärer wollen, auf [Mt 6,13] hinweisend, vermuten, dass der Apostel von der charismatischen Krankenheilung spreche. Indes, wenngleich diese Gnadengabe in der ersten Kirche nicht selten war [1Kor 12,9], besaß doch nicht jeder Priester dieselbe, so dass Jakobus die Kranken an dieser Stelle an diese zur wunderbaren hätte verweisen können. Was hat ferner die Gnadengabe mit der Sündenvergebung zu tun, welche V. 15 als eine der Wirkungen dieser Salbung genannt wird? Es bleibt also einzig übrig, die Salbung, von welcher hier die Rede ist, als ein sakramentales Zeichen zu nehmen, das infolge der Anordnung Christi (im Namen des Herrn) die Kraft in sich trägt, den Kranken geistig, und oft selbst auch körperlich, zu heilen. Christus hat die Salbung der Kranken mit Öl angeordnet, wenngleich die Evangelisten (außer der Andeutung [Mk 6]) nichts darüber berichten. Ziel und Wirkung derselben werden in V. 15 angegeben. - (43) Das Gebet, welches der Glaube verrichtet, der Glaube, wenn nicht des Priesters, so der Kirche, die er vertritt. Die Worte beziehen sich auf „Gebet“ V. 14 zurück. - (44) Dem Schwerkranken. (V. 14) - (45) Leiblich, wenn es der Seele frommt. Ähnlich [Mt 9,22, Mk 5,25, Joh 11,12]. - (46) Wenn der Kranke etwa Sünden begangen hat, die noch nicht anderweitig nachgelassen sind. Das Tridentiner Konzil führt in der 14. Sitzung Kap. 2 diese Stelle des Apostels als Beleg für die Wahrheit des Sakramentes der letzten Ölung an. Die entfernte Materie ist das Öl (Olivenöl), die nähere die Salbung mit diesem Öl, die Form das mit der Salbung verbundene Gebet. Die Einsetzung durch Christus liegt in den Worten: Im Namen (auf Befehl, mit Vollmacht) des Herrn. Als Wirkungen werden angegeben: 1. Die Gesundung des Leibes, wenn diese für das Heil der Seele förderlich ist. 2. Die Kräftigung der Seele, dass sie zu großem Vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit angeregt und durch dieses unterstützt sowohl die Mühsalen und Schmerzen der Krankheit leichter erträgt, wie auch den Versuchungen des Teufels leichter widersteht. 3. Die Tilgung etwa noch verbliebener Sünden. - (47) Will der Kranke durch die letzte Ölung Nachlass seiner Sünden erlangen, so ist es notwendig, dass er sie bereut. Eine solche Reue aber drängt zum offenen Bekenntnis, sei es vor dem Priester in sakramentaler Beicht (Chrysost.), sei es vor frommen Mitchristen, um von diesen Trost, Rat, Fürbitte zu erlangen. - (48) Da soeben von den Fehlern die Rede war, ist zunächst wohl an eine geistige Heilung zu denken, indes ist auch, da die Sünden oft die Ursache körperlicher Krankheiten sind, der Gedanke an die körperliche Heilung nicht ganz ausgeschlossen. - (49) Gleichgeartet, im gleichen Verhältnisse sich findend. Der heil. Jakobus schickt dies voraus, damit man nicht einwende, dies Beispiel finde wegen der Erhabenheit des Propheten [JSir 48,1-5] keine Anwendung. - (50) Zwar ist [1Koe 17,1, 1Koe 18,1.4], welche Stelle der Apostel hier vor Augen hat, nicht ausdrücklich von einem Gebete die Rede, doch wird das 1. Gebet [1Koe 17,1] angedeutet, das zweite (V. 18) aber [1Koe 18,42] berichtet. Die Zeit findet sich im A. T. auf 3 Jahre, [Lk 4,25] und hier auf 3 ½ Jahre angegeben. (November 908 – November 905, so dass erst im April 904 wieder geerntet ward.) Das Latein. und Griech. ist ein Hebraismus, der andeutet, dass nichts anderes als sein Gebet die Dürre bewirkte. - (51) Das Gebet der Heiligen vermag viel. Eher verbietet Gott seinen Dienern, zu ihm zu flehen, als dass der sie nicht erhören sollte. Vergl. [1Mos 20,7, 2Sam 17,1, 2Koe 6,17, Jer 7,16] u. a. - (52) Wie immer, vom Glauben oder der Beobachtung der Gebote. - (53) Dem geistigen Tode, der, wenn er nicht aufgehoben wird, in den ewigen übergeht. - (54) Des zuvor Verirrten und nun Bekehrten. - (55) Anfang an [Spr 10,12]. Vergl. [1Petr 4,8]. Da die Sünden in den Augen Gottes zu bedecken sind, sind sie nach dem Sprachgebrauche des A. T. als getilgt bezeichnet. Wohl kann nur Gott vergeben, dennoch wird dies hier in uneigentlicher Weise dem Menschen zugeschrieben, insofern er Gott dazu veranlasst. Diese Vergebung ist die Voraussetzung des Rettens. - Weitere Kapitel: 01 | 02 | 03 | 04 |

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