Kategorie:Das goldene Buch:Weihe-5

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Am Weihetag


„Am Schlusse der drei Wochen“, sagt der heilige Ludwig Maria, „soll mach beichten und kommunizieren und zwar in der Absicht, sich durch die Hände der allerseligsten Jungfrau dem Heiland als Sklaven der Liebe zu schenken. Nach der heiligen Kommunion, die tunlichst in der dargelegten Weise empfangen werden soll (Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria / Zweiter Teil / Sechstes Kapitel), möge man das Weihegebet sprechen (Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria / Zweiter Teil / Weihegebet). Man möge diese Formel, falls sie nicht besonders gedruckt ist, schreiben oder abschreiben lassen und an dem Tage, an dem man die Weihe vornimmt, unterschreiben. Es würde sich gleichfalls empfehlen, wenn man an diesem Tage aus Liebe zu Jesus und der allerseligsten Jungfrau irgendein besonderes gutes Werk verrichten würde, sei es zur Buße für frühere Untreue gegen das Taufgelöbnis, sei es, um dadurch der vollständigen Abhängigkeit von Jesus und Maria Ausdruck zu geben. Dieses Werk möge sich nach der Andacht und Fähigkeit jedes einzelnen richten, z.B. ein Fasten, eine Abtötung, ein Almosen, eine Kerze. Selbst wenn man zum Zeichen seiner Huldigung auch nur eine Nadel oder einen Pfennig mit gutem Herzen geben würde, so wäre es für Jesus genug, der ja nur auf den guten Willen sieht.“ Am besten vollzieht man die Hingabe in einer Kirche vor dem Priester, als Stellvertreter Jesu Christi, mit den Gebeten wie folgt: Ave maris stella (Ave, Stern der Meere), das Weihegebt zur vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria, den Gesang des Heiligen Grignion, das Magnificat oder ein Marienlied.

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