Kategorie:Ordenskatechismus:12.Kapitel:IV-2-b-237

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237. Weshalb sollen wir das Gelübde der jungfräulichen Keuschheit hochschätzen und treu halten?


Wir sollen das Gelübde der jungfräulichen Keuschheit hochschätzen und treu halten, weil diese Tugend

1. von Jesus und seiner Mutter so sehr geliebt wurde,
2. den Engeln ähnlich macht,
3. zu einer klareren Erkenntnis und innigeren Liebe Gottes führt,
4. tiefen Frieden und heilige Freude begründet,
5. heilsamen Einfluss auf die Menschen gewährt,
6. der heiligen Kirche zur besondern Ehre gereicht.

Jesus lebte selbst jungfräulich, seine heilige Mutter war eine reine Jungfrau, zum Pflegevater, Vorläufer und Lieblingsjünger wählte er nur jungfräuliche Seelen.

„Selig, die reinen Herzens sind, sie werden Gott anschauen“ (Mt 5,8). „O wie schön ist ein keusches Geschlecht im Tugendglanze, denn unsterblich ist sein Andenken und bei Gott und den Menschen ist es anerkannt“ (Weish 4,1).

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