Kategorie:Stundenbuch:AT:Ps36

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Die Bosheit des Sünders und die Güte Gottes

Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)


Der Spruch des Gottlosen lautet: »Unrecht zu tun steckt mir tief im Herzen!«  * Es gibt keine Gottesfurcht vor seinen Augen.
Denn er schmeichelt sich selbst, * nach eigenem Urteil seine Schuld zu entdecken und zu hassen.
Die Worte seines Mundes sind Lug und Trug; * weise und gut zu handeln, hat er verlernt.
Bosheit ersinnt er auf seinem Lager, † führt einen schlimmen Lebenswandel, * Schlechtes verwirft er nicht.
Herr, bis an den Himmel reicht deine Huld, * deine Treue bis zu den Wolken!
Deine Gerechtigkeit gleicht den Gottesbergen, * dein rechtes Urteil dem großen Weltenmeer.
Menschen und Tiere umfaßt deine Hilfe, o Herr. * Wie kostbar ist deine Huld, o Gott!
Im Schatten deiner Flügel bergen sich die Menschen. † Am Reichtum deines Hauses laben sie sich, * mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
Ja, bei dir ist die Quelle des Lebens, * in deinem Licht schauen wir Licht.
Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, * den Rechtgesinnten dein gerechtes Walten!
Nicht komme über mich der Fuß des Stolzen; * die Faust des Frevlers vertreibe mich nicht!
Dann müssen die Übeltäter fallen; * sie stürzen und können sich nicht mehr erheben.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

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