Kategorie:Ordenskatechismus:15.Kapitel:IV-2-e-357

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357. Weshalb sollen wir die Trägheit meiden?


Wir sollen die Trägheit meiden, weil sie
1. zu vielen Sünden führt, besonders zu Geschwätzigkeit, Ärgernis, Unlauterkeit und schließlich zu Lauheit und Verstocktheit des Herzens,
2. an der Unterlassung vieles Guten schuld ist, das zum Heile der Seelen und zum Wohle der Kirche und Welt geschehen könnte,
3. innern Frieden und wahre Freude nicht aufkommen lässt.

„Müßiggang ist aller Laster Anfang.“
Der Müßiggang ist eine Angel des Satans, mit der er die Menschen fängt.
„Es wäre ein größeres Wunder, wenn ein müßiger Mensch keusch lebte, als wenn ein schwerer Stein frei in der Luft schwebte“ (P. Druzbiki S.J., † 1662).
Besonders schlimm ist die Trägheit im geistlichen Leben.
Der hl. Franziskus nannte den Faulen „Bruder Mücke“, weil er auf Kosten anderer lebe, ohne sich selbst zu plagen. Einen solchen duldete er nicht in seinem Orden.

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