Kategorie:Ordenskatechismus:15.Kapitel:V-2-c-395

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395. Weshalb sollen wir uns vor der Unbeständigkeit hüten?


Wir sollen uns vor der Unbeständigkeit hüten, weil sie

1. eines vernünftigen und gläubigen Menschen nicht würdig ist,
2. leicht zur Lauheit, zu schlimmen Gewohnheiten und schließlich zum ewigen Verderben führt.

Auch hier gilt das Sprichwort: „Mit Kleinem fängt man an, mit Großem hört man auf.“
Ganz unheilvoll ist die Unbeständigkeit, die zur Aufgabe des Ordensberufes oder gar des Glaubens verleitet.
„Ein heiliger Mensch bleibt in der Weisheit wie die Sonne, aber ein Tor ist veränderlich wie der Mond“ (JSir 27,12).
„Wehe denen, welche... die rechten Wege verlassen und auf böse Wege abweichen! Was werden sie tun, wenn der Herr zu untersuchen anfangen wird“ (JSir 2,16).
„Die bereits einmal erleuchtet waren, die die Himmelsgabe gekostet und den Heiligen Geist empfangen haben.... und dann doch abgefallen sind, die kann man unmöglich wieder zur Umkehr bringen“ (Hebr 6,4-6).
Die Kirchengeschichte und jede Ordensgeschichte kennt viele Beispiele solch verheerend wirkender Unbeständigkeit.

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