Kategorie:Stundenbuch:AT:Ps107,17-32

Aus Vulgata
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Die dahinsiechten ob ihres sündhaften Wandels, * ob ihrer Vergehen sich elend fühlten,
so daß ihr Empfinden jede Speise verschmähte * und sie schon die Pforten des Todes berührten:
Sie schrieen zum Herrn in ihrer Bedrängnis, * und er rettete sie aus ihren Ängsten.
Er sandte sein Wort und heilte sie, * entriß sie ihrem Verderben.
Danken sollen sie dem Herrn für seine Huld, * für seine Wunder an den Menschen!
Dankopfer sollen sie bringen * und seine Taten jubelnd verkünden!
Die mit Schiffen das Meer befuhren, * auf dem großen Wasser dem Handel nachgingen,
sie schauten die Werke des Herrn * und seine Wunder in der Tiefe.
Er gebot und bestellte den Sturmwind; * der peitschte seine Wogen auf.
Sie stiegen zum Himmel empor, sanken hinab in die Fluten; * ihre Seele verzagte in der Gefahr.
Wie trunken tanzten und schwankten sie; * all ihre Weisheit war dahin.
Sie schrieen zum Herrn in ihrer Bedrängnis, * und er führte sie heraus aus ihren Ängsten.
Er machte den Sturm zum säuselnden Hauch; * da wurden die Wogen des Meeres still.
Man freute sich, daß sie zur Ruhe kamen; * er brachte jene zum ersehnten Hafenplatz.
Danken sollen sie dem Herrn für seine Huld, * für seine Wunder an den Menschen!
Sie sollen ihn rühmen vor versammeltem Volk, * ihn loben im Rate der Ältesten!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

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