Kategorie:Stundenbuch:AT:Ps12

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Die Falschheit der Menschen und die Treue Gottes

Wegen uns Armen sandte der Vater den Sohn. (Augustinus)


Hilf, Herr, denn der Fromme stirbt aus, * es verschwinden die Treuen unter den Menschen.
Falsches reden sie, einer mit dem andern; * mit glatten Lippen und zwiespältigem Herzen sprechen sie.
Der Herr vertilge alle glatten Lippen, * die Zunge, die hochfahrend redet!
Sie prahlen: »Unsere Zunge ist unsere Macht! * Unsere Lippen helfen uns! Wer ist uns überlegen?« 
»Weil Schwache unterdrückt sind, Arme stöhnen, † darum will ich mich nunmehr erheben«, spricht der Herr. * »Ich bringe dem Hilfe, der danach seufzt.« 
Die Reden des Herrn sind geläuterte Reden, † Silber, im Tiegel zu Boden geschmolzen, * siebenfach gereinigt.
Du, Herr, wirst dich an sie halten, * wirst uns behüten vor diesem Geschlecht für immer.
Dann mögen ringsum Gottlose wandeln, * da Schlechtigkeit hochkommt unter den Menschen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

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