Kategorie:Lektionar:AT:Am8,4-6.9.12

Aus Vulgata
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Ich sende Hunger ins Land, nicht Hunger nach Brot, sondern nach dem Hören des Gotteswortes.


Lesung aus dem Buch Amos.


Hört dies, die ihr Arme zertretet
und die Elenden im Lande zugrunde richtet!
Ihr denkt dabei: Wann ist endlich der Neumond vorüber,
dass wir Getreide verkaufen können,
oder der Sabbat, dass wir Korn feilbieten können?
Wir wollen das Maß kleiner,
den Preis größer machen,
mit falscher Waage täuschen!
Wir wollen Bedürftige um Geld kaufen
und Arme um ein Paar Schuhe!
Auch den Abfall vom Korn wollen wir anbringen!

An jenem Tage wird es geschehen
-Spruch des Gebieters und Herrn -,
da lasse ich die Sonne am Mittag untergehen
und die Erde finster werden am hellen Tag.

Ich verkehre eure Feste in Trauer
und alle eure Lieder in Klage.
Ich lasse auf alle Hüften das Trauerkleid kommen
und auf alle Häupter den Kahlschnitt.
Ich versetze in Leid gleich der Trauer um den einzigen Sohn,
und sein Ende wird wie ein Unglückstag.

Siehe, es kommen Tage - Spruch des Gebieters und Herrn -,
da sende ich Hunger ins Land,
nicht Hunger nach Brot,
nicht Durst nach Wasser,
sondern nach dem Hören des Gotteswortes.

Sie werden irren von Meer zu Meer,
von Norden nach Osten;
sie schweifen umher auf der Suche nach dem Wort des Herrn,
doch sie finden es nicht.

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