Kategorie:Vulgata:NT:Eph05: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Gottes Ebenbild)
K (Christliche Hausordnung)
 
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18 Berauscht euch nicht mit Wein; in ihm liegt Liederlichkeit; sondern seid erfüllt von Geist, 19 und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen! 20 Sagt allezeit und für alles Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus vor Gott, dem Vater, 21 und seid gefügig einander in der Furcht Christi!  
 
18 Berauscht euch nicht mit Wein; in ihm liegt Liederlichkeit; sondern seid erfüllt von Geist, 19 und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen! 20 Sagt allezeit und für alles Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus vor Gott, dem Vater, 21 und seid gefügig einander in der Furcht Christi!  
 
===Christliche Hausordnung===
 
===Christliche Hausordnung===
22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt ist der Kirche, er, als Erretter des Leibes. 24 Wie aber die Kirche Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche liebte und sich hingab für sie, 26 um sie heilig und rein zu machen durch das Bad des Wassers kraft des Wortes 27 und so für sich herrlich zu gestalten die Kirche, ohne Flecken oder Falten oder etwas dergleichen, sondern daß sie heilig sei und ohne Makel. 28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Kirche. 30 Denn Glieder sind wir seines Leibes [, von seinem Fleisch und von seinem Gebein]. 31 »Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden zu einem Fleisch« (l Mos 2,24). 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich deute es im Hinblick auf Christus und die Kirche. 33 So liebe denn auch von euch ein jeder seine Frau wie sich selbst; die Frau aber stehe in Ehrfurcht zum Manne.
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22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt ist der Kirche, er, als Erretter des Leibes. 24 Wie aber die Kirche Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche liebte und sich hingab für sie, 26 um sie heilig und rein zu machen durch das Bad des Wassers kraft des Wortes 27 und so für sich herrlich zu gestalten die Kirche, ohne Flecken oder Falten oder etwas dergleichen, sondern daß sie heilig sei und ohne Makel. 28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Kirche. 30 Denn Glieder sind wir seines Leibes [, von seinem Fleisch und von seinem Gebein]. 31 »Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden zu einem Fleisch« ([[:Kategorie:Vulgata:AT:1Mos02|1Mos 2,24]]). 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich deute es im Hinblick auf Christus und die Kirche. 33 So liebe denn auch von euch ein jeder seine Frau wie sich selbst; die Frau aber stehe in Ehrfurcht zum Manne.
  
 
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Aktuelle Version vom 24. Dezember 2011, 17:07 Uhr

Der Brief an die Epheser

Kapitel 5

Gottes Ebenbild

1 Seid also Nachahmer Gottes als seine geliebten Kinder, 2 und wandelt in Liebe, wie auch Christus euch liebte und sich hingab für uns als »Gabe und Opfer« (Ps 40,7), Gott »zum lieblichen Wohlgeruch« (1Mos 8,21; 3Mos 6,8).
3 Von Unzucht aber und jeder Art von Unlauterkeit oder Gier werde nicht einmal gesprochen unter euch, wie es Heiligen geziemt, 4 und ebensowenig von schamlosen Dingen, Albernheiten und ungeziemenden Possen - sondern besser von Danksagung. 5 Denn das wißt und merkt euch: Kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, was so viel wie Götzendiener ist, hat Anteil am Reiche Christi und Gottes. 6 Niemand verführe euch mit leeren Sprüchen; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. 7 Werdet also nicht ihre Genossen!

Kinder des Lichtes

8 Denn ihr wart ehedem Finsternis, nun aber seid ihr Licht im Herrn; wandelt als Kinder des Lichtes; 9 denn die Frucht des Lichtes zeigt sich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 10 Prüft, was wohlgefällig ist dem Herrn, 11 und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, bringt sie vielmehr ans Licht! 12 Denn was von ihnen heimlich geschieht, davon auch nur zu reden, ist beschämend. 13 Alles aber, was ans Licht gebracht wird, wird vom Lichte erhellt; denn alles, was erhellt wird, ist Licht. 14 Darum heißt es: »Wach auf, der du schläfst, von den Toten steh auf, und hell wird erstrahlen dir Christus.« 
15 Seid also mit Sorgfalt bedacht, wie ihr wandelt - nicht wie Unweise, 16 sondern wie Weise. Geht wählerisch um mit der Zeit; denn die Tage sind böse. 17 Seid daher nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!
18 Berauscht euch nicht mit Wein; in ihm liegt Liederlichkeit; sondern seid erfüllt von Geist, 19 und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen! 20 Sagt allezeit und für alles Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus vor Gott, dem Vater, 21 und seid gefügig einander in der Furcht Christi!

Christliche Hausordnung

22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn; 23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt ist der Kirche, er, als Erretter des Leibes. 24 Wie aber die Kirche Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche liebte und sich hingab für sie, 26 um sie heilig und rein zu machen durch das Bad des Wassers kraft des Wortes 27 und so für sich herrlich zu gestalten die Kirche, ohne Flecken oder Falten oder etwas dergleichen, sondern daß sie heilig sei und ohne Makel. 28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Kirche. 30 Denn Glieder sind wir seines Leibes [, von seinem Fleisch und von seinem Gebein]. 31 »Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden zu einem Fleisch« (1Mos 2,24). 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich deute es im Hinblick auf Christus und die Kirche. 33 So liebe denn auch von euch ein jeder seine Frau wie sich selbst; die Frau aber stehe in Ehrfurcht zum Manne.


Fußnote

5,8-21: Das Licht ist Sinnbild des in der Gnade und Wahrheit stehenden Christen. • 16: Wörtlich »Kaufet aus«, d.h. nützt die angebotene Zeit sorgsam prüfend aus. • 22-33: Die Ehe erhält ihren tiefsten Sinn als Abbild der mystischen Lebensgemeinschaft zwischen Christus und der Kirche. • 31f: Der Apostel sieht in dem Wort aus 1Mos 2,24, das sich im Zusammenhang des Schöpfungsberichtes auf die leibliche Zuordnung von Mann und Frau bezieht (vgl. auch Mt 19,5), einen geheimnisvollen Hinweis auf die innige Verbindung zwischen Christus und seiner Kirche. Gerade dadurch aber wird die natürliche Gemeinschaft von Mann und Frau in der Ehe zu einer besonderen Würde erhoben. - Weitere Kapitel: 01 | 02 | 03 | 04 | 06 |

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