Kategorie:BIBLIA SACRA:NT:Eph05

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Epistola beati Pauli Apostoli ad Ephesios.

Der Brief des heiligen Apostels Paulus an die Epheser Kap. 5


Diese Liebe werden sie üben, wenn sie Gott nachahmen, dessen Kinder sie sind, und Christus, der sich selbst für sie dahingegeben. (V. 2) Endlich müssen sie von jeder Unreinheit sich fernhalten. (V. 5) b. Warnung vor Verführern (V. 7), denn da sie nicht mehr Finsternis sind, sondern Licht, müssen sie die Werke der Finsternis meiden. (V. 14) c. Als Weise mögen sie die Zeit auskaufen, Gottes Willen tun und mit dem Heil. Geiste erfüllt in Danksagung und Gebet beharren. (V. 20) 3. Besondere Vorschriften für die christlichen Familien. (5,21 – 6,9) a. Allen Vorgesetzten ist Gehorsam zu erweisen. (V. 21) b. Die gegenseitigen Pflichten der Gatten (V. 22 – 33): der Ehefrauen (V. 24), der Männer. (V. 27) Der tiefste Grund der für beide gegebenen Vorschriften.

1. Estote ergo imitatores Dei, sicut filii carissimi:
2. Et ambulate in dilectione, sicut et Christus dilexit nos, et tradidit semetipsum pro nobis oblationem, et hostiam Deo in odorem suavitatis.
3. Fornicatio autem, et omnis immunditia, aut avaritia nec nominetur in vobis, sicut decet sanctos:

4. Aut turpitudo, aut stultiloquium, aut scurrilitas, quæ ad rem non pertinet: sed magis gratiarum actio.
5. Hoc enim scitote intelligentes: quod omnis fornicator, aut immundus, aut avarus, quod est idolorum servitus, non habet hæreditatem in regno Christi, et Dei.
6. Nemo vos seducat inanibus verbis: propter hæc enim venit ira Dei in filios diffidentiæ.

7. Nolite ergo effici participes eorum.

8. Eratis enim aliquando tenebræ: nunc autem lux in Domino. Ut filii lucis ambulate:
9. Fructus enim lucis est in omni bonitate, et justitia, et veritate:

10. Probantes quid sit beneplacitum Deo:
11. Et nolite communicare operibus infructuosis tenebrarum, magis autem redarguite.
12. Quæ enim in occulto fiunt ab ipsis, turpe est et dicere.

13. Omnia autem, quæ arguuntur, a lumine manifestantur: omne enim, quod manifestatur, lumen est.
14. Propter quod dicit: Surge qui dormis, et exsurge a mortuis, et illuminabit te Christus.
15. Videte itaque fratres, quomodo caute ambuletis: non quasi insipientes,
16. Sed ut sapientes: redimentes tempus, quoniam dies mali sunt.
17. Propterea nolite fieri imprudentes: sed intelligentes quæ sit voluntas Dei.

18. Et nolite inebriari vino, in quo est luxuria: sed implemini Spiritu sancto,

19. Loquentes vobismetipsis in psalmis, et hymnis, et canticis spiritualibus, cantantes, et psallentes in cordibus vestris Domino.
20. Gratias agentes semper pro omnibus, in nomine Domini nostri Jesu Christi Deo et Patri.
21. Subjecti invicem in timore Christi.

22. Mulieres viris suis subditæ sint, sicut Domino:
23. Quoniam vir caput est mulieris: sicut Christus caput est Ecclesiæ: Ipse, salvator corporis ejus.
24. Sed sicut Ecclesia subjecta est Christo, ita et mulieres viris suis in omnibus.
25. Viri diligite uxores vestras, sicut et Christus dilexit Ecclesiam, et seipsum tradidit pro ea,
26. Ut illam sanctificaret, mundans lavacro aquæ in verbo vitæ,

27. Ut exhiberet ipse sibi gloriosam Ecclesiam, non habentem maculam, aut rugam, aut aliquid hujusmodi, sed ut sit sancta et immaculata.
28. Ita et viri debent diligere uxores suas ut corpora sua. Qui suam uxorem diligit, seipsum diligit.
29. Nemo enim unquam carnem suam odio habuit: sed nutrit, et fovet eam, sicut et Christus Ecclesiam:
30. Quia membra sumus corporis ejus, de carne ejus, et de ossibus ejus.

31. Propter hoc relinquet homo patrem, et matrem suam, et adhærebit uxori suæ: et erunt duo in carne una.

32. Sacramentum hoc magnum est, ego autem dico in Christo et in Ecclesia.
33. Verumtamen et vos singuli, unusquisque uxorem suam sicut seipsum diligat: uxor autem timeat virum suum.

1. Seid denn Nachahmer Gottes als geliebte Kinder;1
2. und wandelt in Liebe,2 wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns dahingegeben hat als Gabe und Opfer,3 Gott zum lieblichen Geruche.4
3. Unzucht aber und jede Art von Unlauterkeit5 oder Habsucht6 werde nicht einmal genannt unter euch, wie es Heiligen geziemt, [Kol 3,5]
4. noch schandbares Wesen, oder törichte oder leichtfertige Reden, was ungeziemend ist,7 sondern vielmehr Danksagung.
5. Denn das8 wisset, indem ihr erkennt, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger, was Götzendienst ist,9 ein Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes.10 [1Kor 6,9.10]
6. Lasset euch von Niemanden täuschen mit eitlen Worten;11 denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens.12 [Mt 24,4]
7. Werdet also nicht Teilnehmer an solchen Sünden!
8. Denn ihr waret einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichtes!13
9. Denn die Frucht des Lichtes besteht in jeglicher Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.14
10. Prüfet, was Gott wohlgefällig ist,15
11. und nehmet nicht teil an den unfruchtbaren16 Werken der Finsternis,17 sondern rüget sie vielmehr!18
12. Denn das, was im Verborgenen von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur auszusprechen.
13. Alles aber, was gerügt wird, wird durch das Licht offenbar; denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht.19
14. Darum20 heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird Christus dich erleuchten!21
15. So sehet denn zu, Brüder! wie ihr vorsichtig wandelt; nicht wie Unweise, [Kol 4,5]
16. sondern wie Weise, indem ihr die Zeit wohl benützet;22 denn die Tage sind böse.23
17. Darum24 werdet nicht unverständig, sondern sehet ein, was der Wille Gottes ist. [Roem 12,2, 1Thes 4,3]
18. Auch berauschet euch nicht mit Wein,25 da dies zur Unreinigkeit führt, sondern werdet voll des Heiligen Geistes,
19. zueinander redend in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern,26 dem Herrn in euren Herzen27 singend und jubelnd;
20. immerdar danksagend für alles im Namen unsers Herrn Jesu Christi,28 Gott und dem Vater!29
21. Seid einander untertänig in der Furcht Christi!30
22. Die Frauen seien ihren Männern untergeben wie dem Herrn;31 [Kol 3,18]
23. denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie Christus das Haupt der Kirche ist; er, der Erlöser seines Leibes.32
24. Nun aber wie die Kirche Christus untertan ist, so seien auch die Frauen ihren Männern in allem unterwürfig.
25. Ihr Männer! liebet eure Frauen, so wie auch Christus die Kirche geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, [Kol 3,19]
26. sie zu heiligen, indem er sie reinigte durch das Bad des Wassers,33 vermittels des Wortes des Lebens,34
27. damit35 er sich selbst die Kirche herrlich darstellte, ohne Makel, ohne Runzel36 oder etwas dergleichen, vielmehr dass sie heilig und fleckenlos sei.
28. So37 sind auch die Männer schuldig ihre Frauen zu lieben, wie ihre eigenen Leiber.38 Wer sein Weib liebt, liebt sich selbst.
29. Denn niemand hat noch sein eigenes Fleisch39 gehasst, sondern er hegt und pflegt es, wie auch Christus die Kirche;40
30. weil wir Glieder seines Leibes sind, von seinem Fleisch und von seinem Gebein.41
31. Darum42 wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, und seinem Weibe anhangen; und die zwei werden ein Fleisch sein.43
32. Dieses Geheimnis ist groß, ich sage aber in Christus und der Kirche.44
33. Indes sollt auch ihr insgesamt ein jeder sein Weib lieben wie sich selbst; das Weib aber fürchte ihren Mann.45

Fußnote

Kap. 5 (1) Kinder müssen den Vater nachahmen. Worin sollen wir Gott nachahmen? In der Güte und Barmherzigkeit (Chrys.). - (2) Die Liebe ist das Fundament alles Guten und die Abwehr alles Bösen. Vergl. [Eph 4,32]. Wie der Apostel nach Aufzählung aller Arten der Verletzung der Liebe schloss: zusammt aller Bosheit [Eph 4,31], so hier: Wandelt in Liebe. - (3) Vergl. [Ps 39,7]. Die Verdoppelung des Ausdruckes soll den Einschluss jedes Opfers bedeuten. Wie der Heiland ein Brandopfer geworden ist, so verzehret auch ihr euch im Dienste der Brüder. - (4) Ein wohlgefälliges Opfer. Vergl. [1Mos 8,24, 3Mos 3,5] u. a. - (5) Sünde gegen die Natur. - (6) Der Apostel nennt die beiden Hauptlaster der Heiden. - (7) Ergänze: Werde genannt, sei der Gegenstand eurer Rede. - (8) Was? Dass ihr nicht an solchen Dingen teilnehmen dürft. Dies sagt er V. 7 in direkter Rede, inzwischen fügt er die Begründung bei. - (9) Wohl in demselben Sinne wie [Eph 4,19] und [Eph 6,3]. Die Leidenschaft ist gleichsam der Gott des mit ihr Behafteten. - (10) Entweder: Deren Reich eines ist: beiden (bzw. Christus als Gott) stehen sie als Feinde gegenüber. Oder: Christi, der Gott ist. Das Reich Gottes ist nach der Himmelfahrt des Heilandes das Reich Christi. - (11) Es sind wohl Lehrer verstanden, welche unter dem Vorwande der christlichen Freiheit Loslösung vom sechsten Gebote lehrten. - (12) Ungläubige, wie [Eph 2,2], Menschen, welche dem Evangelium hartnäckig des Glauben versagen. - (13) Der Gegensatz von Licht und Finsternis wird in der heiligen Schrift häufig von geistigen Verhältnissen angewendet, Z. B. [Joh 1,9]. Die Finsternis macht die Seele selbst gleichsam zur Finsternis, so das Licht sie zu Licht. - (14) Die drei Früchte bilden den Gegensatz zu den drei Lastern, die Güte (rechte Gesinnung) ist der Bosheit [Eph 4,31], die Gerechtigkeit der ungerechten Aneignung fremden Gutes [Eph 4,28], die Wahrheit in Gott der Lüge entgegengesetzt. [Eph 4,25] - (15) Das Licht zur Prüfung bietet objektiv das Evangelium, subjektiv das von Gott erleuchtete Gewissen. - (16) Die Finsternis ist unfruchtbar, weil sie nichts für das ewige Leben vermag, wohl aber zum ewigen Tode führt. - (17) Auch die geringste Teilnahme ist verboten. (V. 3, 4) - (18) Es gibt Sünden, welche dem Sünder keine zu sein scheinen, so lange sie verborgen bleiben. Werden sie aber offenkundig, so erscheinen sie als das, was sie sind, Sünden. Der Apostel wiederholt die in V. 7 ausgesprochene Mahnung noch einmal und zeigt durch die zweite Hälfte des V. 11, dass er noch immer von den Verkündigungen in Worten redet. Vers 8 – 10 sind also nur eine Vorbereitung für die erneute Mahnung und eine Begründung (V. 9: denn) für die gegebene. - (19) Soweit die bösen Werke abgelegt werden, dringt das Licht in die Herzen der Heiden, und diese selbst werden Licht. (Hier.) - (20) Weil es heilsam ist, die bösen Worte zu rügen. - (21) Der Apostel bezieht sich auf [Jes 26,19] und [Jes 60,1.2]. Zur Rechtfertigung sind zwei Dinge erforderlich: Der freie mittätige Wille des Sünders: Wache auf, der du schläfst, und, da der Sünder dies nicht allein zu tun vermag, die Gnade Gottes: Christus, wird dich erleuchten (Thom.). Zu diesem Erwachen und Aufstehen soll das Licht beitragen, das den Gläubigen leuchte. Vergl. [Roem 13,11]. Der hymnologische Charakter des V. 14 scheint auf ein den Christen bekanntes Lied zu deuten (Theod.). Das Zitat soll eine Bestätigung der Mahnung bilden. - (22) Rückkehr zu der Mahnung V. 7 – 10. Was wir kaufen müssen, halten wir höher als das, was uns ohne unser Zutun zu Teil wird. - (23) Wegen der vielen Gefahren und Versuchungen, die wie damals, so zu allen Zeiten drohen. - (24) Weil die Tage schlecht sind. - (25) Die vorhergehende Warnung galt der Schamlosigkeit, diese dem, was zu ihr führt. Vergl. [Spr 23,31]. Nie werde ich glauben, dass ein Trinker rein sein kann (Hier.). - (26) Ob der heil. Paulus die Bedeutung dieser Worte unterscheidet? Ein Hymnus heißt ein Gedicht, das Gottes Stärke und Majestät preist und die Bewunderung seiner Großtaten ausspricht. Die Psalmen enthalten eine Sittenlehre. Wer die Harmonie der Schöpfung preist, singt ein geistliches Lied. Es ist hier wohl allgemein an Lieder zu denken, welche der Heil. Geist in der Versammlung der Gemeinde eingab. Vergl. [1Kor 14,15.26]. Nach Tertullian war schon in der ersten christlichen Kirche der Gesang ein Teil des gemeinsamen Gottesdienstes. - (27) Dem Worte des Mundes muss die Stimme des Herzens Wert verleihen (Hier.). Danksagung ziemt dem Christen in allem. Auch in scheinbar geringfügigen Dingen und in Widerwärtigkeiten erkennt er Gottes Hand. - (28) Wie uns durch Christus und seine Erlösung alle Gnaden zufließen, so können wir auch nur durch ihn, in seinem Namen, Gott wohlgefälligen Dank darbringen. - (29) Gott, der unser Vater ist. - (30) Ähnlich [Roem 12,10]. Indes hat die allgemeine Regel eine Ausnahme. (V. 22) Die Unterwerfung soll keine knechtische Menschenfurcht sein, sondern ehrfurchtsvolle Furcht vor Christus, soll zur Unterwerfung bewegen. Anders steht der Mann der Frau gegenüber, in einem Herrschaftsverhältnisse, wie es zwischen Christus und der Kirche besteht. Daher die Mahnung an die Frau, dem Manne unterwürfig zu sein, wie dem Herrn. - (31) In allem, was nicht gegen den Herrn selbst ist. - (32) So soll also der Mann die Frau lieben mit einer Liebe, die selbst den Tod nicht fürchtet. - (33) Die Taufe. - (34) Durch das Evangelium, die Lehre des Christentums (Hier., Aug.). Beides, Reinigung durch die Taufe und Heiligung durch das Evangelium, hat seinen Urgrund im Versöhnungstode Christi, denn dieser ist die verdienstliche Ursache der Taufwirkung und der Inhalt des Evangeliums. - (35) Ziel des V. 25, 26 Gesagten. - (36) Nicht allein ohne Makel, ohne hässlichen Schmutzfleck, sondern selbst ohne Runzel, ohne Unvollkommenheit. - (37) Zusammenfassung des V. 25 – 27 Gesagten. - (38) Ein neuer Grund der Liebe. - (39) Seinen Leib an sich betrachtet hasst niemand, sondern wünscht ihm von Natur, dass ihm wohl sei und bemüht sich, ihm wohlzutun, soweit die ihm anhaftende Begierlichkeit nicht etwa einem höheren Gute hinderlich entgegentritt. Alsdann aber ist der Hass auch nur ein scheinbarer, als es dem Leibe gut ist, dem Geiste, wie es für den Menschen gut ist, Gott unterworfen zu sein. - (40) Christus nährt die Kirche mit seinem Leibe und Blute, und pflegt sie durch seinen Geist. - (41) Wie das Weib aus dem Manne ihren Ursprung hat, so die Kirche aus Christus. Diese Parallele ist schon im A. T. im Bilde der Ehe Jahves mit dem Bundesvolke ausgesprochen. Im N. T. ist die Verbindung nicht nur eine geistige, sondern ist auch eine leibliche geworden, insoweit Christus in seiner verklärten Menschheit das Haupt, der Stammvater der Kirche und jedes Gliedes ist, das in der Taufe nicht allein der Seele, sondern auch dem Leibe nach wiedergeboren wird. Wie der Leib durch die Sünde des ersten Adam dem Tode unterworfen ward, so wird uns in der Taufe gleichsam als Ausfluss des verklärten Leibes Christi ein Keim der Verklärung verliehen, der durch die Gnade, welche der Herr uns spendet, und ganz besonders durch die heil. Eucharistie [Joh 6,54] genährt wird und am Tage der Auferstehung zur vollen Entfaltung kommt (Chrys.). - (42) Wegen dieser innigen Verbindung. - (43) Schon in V. 30 hatte der Apostel angedeutet, dass ihm die Stelle [1Mos 2,24] (Septuag) vor Augen stehe, Worte, welche Adam einst aus Eingebung Gottes gesprochen. (Konzil von Trient, Sitz 24 Vom Sakrament der Ehe) - (44) „Die Gnade, welche die natürliche Liebe vervollkommnen, die unauflösliche Einheit bekräftigen und die Gatten heiligen soll, hat Christus selbst, der Einsetzer und Vollender der hochwürdigen Sakramente, uns durch sein Leiden verdient“, was der heil. Paulus andeutet, da er sagt: Männer, liebet eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich selbst dargegeben hat für sie; alsbald beifügend: Dieses Geheimnis ist groß, ich sage aber in Christus und in der Kirche. (Konzil von Trient, Sitz 24 Lehre vom Sakrament der Ehe) – Weil die christliche Ehe das Abbild der Vereinigung Christi mit der Kirche ist, ist sie ein äußeres Zeichen, und zwar ein von Christus eingesetztes, da er sie zum Bilde seiner Vereinigung mit der Kirche erhob. Nun wäre sie aber kein wahres Bild jener Vereinigung, wenn sie nicht mit Gnadenspendungen verknüpft wäre, wie die Vereinigung Christi mit der Kirche. Also hat die Ehe alles, was zu einem Sakramente erfordert wird. Soweit die Andeutungen des heil. Paulus, welche durch die einmütige Auslegung der heil. Väter ein helles Licht empfangen. - (45) Zusammenfassung der für Mann und Frau gegebenen Ermahnungen.


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