Kategorie:BIBLIA SACRA:AT:5Mos16

Aus Vulgata
Version vom 18. Juni 2013, 14:00 Uhr von Sr.theresia (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „=Liber Deuteronomii, Hebraice elle Haddebarim. Caput XVI.= =Das fünfte Buch Moses Deuteronomium Kap. 16= {| border="1" cellpadding="20" cellspacing="0" |c…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Liber Deuteronomii, Hebraice elle Haddebarim. Caput XVI.

Das fünfte Buch Moses Deuteronomium Kap. 16


Die Israeliten sollen die drei größeren Feste zu den bestimmten Zeiten vor dem Herrn feiern. (V. 17) B. Pflichten des öffentlichen, bürgerlichen wie religiösen Lebens. (16,18 – 20,20) a. Pflichten des bürgerlichen Lebens: Die Israeliten sollen gerechte Richter in den einzelnen Städten einsetzen.

1.Observa mensem novarum frugum, et verni primum temporis, ut facias Phase Domino Deo tuo: quoniam in isto mense eduxit te Dominus Deus tuus de Ægypto nocte.

2. Immolabisque Phase Domino Deo tuo de ovibus, et de bobus in loco, quem elegerit Dominus Deus tuus, ut habitet nomen ejus ibi.

3. Non comedes in eo panem fermentatum: Septem diebus comedes absque fermento, afflictionis panem, quoniam in pavore egressus es de Ægypto: ut memineris diei egressionis tuæ de Ægypto, omnibus diebus vitæ tuæ.

4. Non apparebit fermentum in omnibus terminis tuis septem diebus, et non remenebit de carnibus ejus quod immolatum est vespere in die primo usque mane.
5. Non poteris immolare Phase in qualibet urbium tuarum, quas Dominus Deus tuus daturus tibi:
6. Sed in loco, quem elegerit Dominus Deus tuus, ut habitet nomen ejus ibi: immolabis Phase vespere ad solis occasum, quando egressus es de Ægypto.


7. Et coques, et comedes in loco, quem elegerit Dominus Deus tuus, maneque consurgens vades in tabernacula tua.

8. Sex diebus comedes azyma: et in die septima, quia collecta est Domini Dei tui, non facies opus.

9. Septem hebdomadas numerabis tibia b ea die qua falcem in segetem miseris.
10. Et celebrabis diem festum hebdomadarum Domino Deo tuo, oblationem spontaneam manus tuæ, quam oferes juxta benedictionem Domini Dei tui:
11. Et epulaberis coram Domino Deo tuo, tu, filius tus, et filia tua, servus tuus, et ancilla tua, et Levites qui est intra portas tuas, advena ac pupillus et vidua, qui morantur vobiscum: in loco quem elegerit Dominus Deus tuus, ut habitet nomen ejus ibi:

12. Et recordaberis quoniam servus fueris in Ægypto: custodiesque ac facies quæ præcepta sunt.
13. Solemnitatem quoque tabernaculorum celebrabis per septem dies, quando collegeris de area et torculari fruges tuas:
14. Et epulaberis in festivitate tua, tu, filius tuus, et filia, servus tuus et ancilla, Levites quoque et advena, pupillus ac vidua qui intra portas tuas sunt.
15. Septem diebus Domino Deo tuo festa celebrabis in loco, quem elegerit Dominus: benedicetque tibi Dominus Deus tuus in cunctis frugibus tuis, et in omni opera manuum tuarum, erisque in lætitia.
16. Tribus vicibus per anum apparebit omne masculinum tuum in conspectus Domini Dei tui in loco quem elegerit: in solemnitate azymorum, in solemnitate hebdomadarum, et in solemnitate tabernaculorum. Non apparebit ante Dominum vacuus:
17. Sed offered unusquisque secundum quod habuerit juxta benedictionem Domini Dei sui, quam dederit ei.
18. Judices et magistros constitues in omnibus portis tuis, quas Dominus Deus tuus dederit tibi, per singulas tribus tuas: ut judicent populum justo judicio,
19. Nec in alteram partem declinent. Non accipies personam, nec munera: quia munera excæcant oculos sapientum, et mutant verba justorum.


20. Juste quod justum est persequeris: ut vivas et possideas terram, quam Dominus Deus tuus dederit tibi.

21. Non plantabis lucum, et omnem arborem juxta altare Domini Dei tui.

22. Nec facies tibi, neque constitues statuam: quæ odit Dominus Deus tuus.


1.Habe Acht1 auf den Monat der neuen Früchte,2 den ersten im Frühling, dass du dem Herrn, deinem Gott, das Phase haltest; denn in diesem Monate hat dich der Herr, dein Gott, in der Nacht aus Ägypten geführt.
2. Und schlachte dem Herrn, deinem Gott, als Phase ein Opfer von Schafen und von Rindern3 an dem Orte, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen daselbst wohnen zu lassen.
3. Du sollst dazu kein gesäuertes Brot essen: Sieben Tage hindurch sollst du Ungesäuertes, das Brot der Trübsal,4 essen, den in Schrecken5 bist du aus Ägypten ausgezogen; damit du den Tag deines Auszuges aus Ägypten in Erinnerung behaltest, so lange du lebst.
5. Kein Sauerteig soll sich in allen deinen Grenzen sieben Tage lang vorfinden, und von dem Fleische, das am ersten Tage Abends geopfert ward, soll nichts bis zum Morgen übrigbleiben.
6. sondern an dem Orte, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, seinen Namen daselbst wohnen zu lassen, sollst du das Phase am Abend gegen Sonnenuntergang6 schlachten, zu der Zeit, wo du aus Ägypten ausgezogen bist.
7. Und du sollst es kochen und an dem Orte essen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, und am Morgen7 magst du dich aufmachen und in deine Zelte8 gehen.
8. Sechs Tage sollst du Ungesäuertes essen; und am siebenten Tage sollst du keine Arbeit tun, weil es die Festversammlung des Herrn, deines Gottes, ist.
9. Sieben Wochen sollst du von dem Tage, an welchem du die Sichel an die Saat gelegt hast, abzählen
10. und sollst dem Herrn, deinem Gott, das Wochenfest feiern und ein freiwilliges Opfer deiner Hand darbringen, je nachdem dich der Herr, dein Gott, gesegnet hat;
11. und du sollst vor dem Herrn, deinem Gott, ein Mahl halten, du, dein Sohn, und deine Tochter, dein Knecht, und deine Magd, und der Levit, der innerhalb deiner Tore ist, der Fremdling, die Waise und die Witwe, die bei euch weilen, an dem Orte, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen daselbst wohnen zu lassen;9
12. und du sollst eingedenk sein, dass du ein Knecht warst in Ägypten, und halten und tun, was geboten ist.10
13. Auch das Fest der Laubhütten sollst du sieben Tage feiern, wenn du deinen Ertrag der Tenne und der Kelter eingesammelt hast;
14. und sollst an deinem Feste ein Mahl halten, du, dein Sohn, und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, der Levit, der Fremdling, die Waise und die Witwe, die innerhalb deiner Tore sind.
15. Sieben Tage sollst du dem Herrn, deinem Gott, das Fest feiern an dem Orte, den der Herr erwählen wird; und der Herr, dein Gott, wird dich in allen deinen Erträgnissen und in allem Tun deiner Hände segnen, und du wirst fröhlich sein.
16. Dreimal im Jahre soll alles, was unter dir männlich ist, vor dem Herrn, deinem Gott, an dem Orte erscheinen, den er erwählen wird: am Feste der ungesäuerten Brote, am Wochenfeste, und am Laubhüttenfeste. Niemand soll vor dem Herrn leer erscheinen, [2Mos 23,15, 2Mos 34,20, JSir 35,6]
17. sondern ein jeder soll etwas opfern, je nachdem er hat, nach dem Segen, welchen ihm der Herr, sein Gott, gegeben hat.11
18. Du sollst innerhalb aller deiner Tore, die der Herr, dein Gott, dir geben wird, in jedem von deinen Stämmen Richter und Vorsteher12 setzen, damit13 sie das Volk mit gerechtem Gerichte richten
19. und das Recht nicht auf eine Seite beugen. Du sollst nicht auf die äußere Stellung, noch Geschenke sehen; denn Geschenke verblenden die Augen der Weisen und verkehren die Worte der Gerechten. [2Mos 23,8, 3Mos 19,15, 5Mos 1,17, JSir 20,31]
20. Was recht ist, dem sollst du gerecht nachtrachten, damit du lebest und das Land in Besitz nehmest, das der Herr, dein Gott, dir geben wird.14
21. Du sollst keinen Hain,15 noch irgend einen Baum neben den Altar des Herrn, deines Gottes, pflanzen.
22. Und du sollst dir keine Bildsäule16 machen, noch aufrichten, solches hasst der Herr, dein Gott.

Fußnote

Kap. 16 (1) Die Zeit des Escheinens im Heiligtume [3Mos 23] wird nach [4Mos 9,10] ausgedehnt für Ostern. Allgemein aber wird bestimmt, dass jeder von den Erstlingen nur so viel darbringen soll, wie die Umstände gestatten. Umso strenger aber wird eingeschärft, diese Feste bei dem Hauptheiligtum zu feiern. Die Auslassung des Tages ist wohl eine Rücksichtnahme auf unruhige von Feinden bedrohte Zeiten, welche nicht allen gestatten, ihrer Pflicht zur rechten Zeit zu genügen. Hatte das Gesetz für die Osterzeit bereits eine Verschiebung gelten lassen, so trat nun auch für die beiden anderen Feste eine solche zeitweise ein. - (2) Abib (Nisan). - (3) Es sind nicht die [4Mos 28,16-25] vorgeschriebenen Gemeindeopfer, sondern Friedensopfer, von den Privatleuten am Heiligtume dargebracht und verzehrt. Das Gesäuerte als Beginn der Zersetzung stört den Heiligkeitscharakter, den die festfeiernden in dieser Woche an sich ausprägen sollen. - (4) Nach langer Knechtschaft, bei ängstlicher Flucht, an der Schwelle des ungewissen Wanderlebens ward es zum ersten Male gegessen. - (5) Hebr.: In Hast. Auch hiermit wird die Unterlassung der Säuerung erklärt. - (6) Vergl. [2Mos 12,6]. - (7) Des Osterfestes. - (8) Die inzwischen aufgeschlagen worden sind als Aufenthalt bis zur Rückkehr nach Hause. - (9) Empfohlen wird, dass möglichst die ganze Familie komme, eine strenge Verpflichtung indes einzig den Männern auferlegt (V. 16), ohne dass eine Altersgrenze bestimmt wird. - (10) In V. 9-11 oder 1-11. - (11) Dieselbe Bestimmung wie V. 10. - (12) Hebr.: Schreiber. Richter und Schreiber werden bereits [2Mos 5,6] erwähnt. [4Mos 11,16] treten die Ältesten an die Stelle der Schreiber und werden Propheten statt der Richter genannt. Es sollen Richter und Schreiber aufgestellt werden, vielleicht weil erst nach schriftlicher Abfassung des Urteils eine Appellation möglich war. [4Mos 2] werden die Richter auch Kriegsbeamte und so erlangen denn auch die Schreiber eine höhere Stellung und erlassen zu Kriegszeiten militärische oder gerichtliche Aufrufe. [5Mos 20,5.8.9, Jos 1,10, Jos 3,2] In der Folgezeit waren sie untergeordnete Kriegs- oder richterliche Beamte. [1Chr 23,4, 1Chr 26,29] u. a. Als das Volk in Chanaan feste Sitze hatte, hörten die Richter auf, Kriegsanführer zu sein und wurden nachlässiger in der Ausübung ihrer Pflichten. - (13) Besser: und sie sollen. - (14) Hebr.: Nichts als das Recht sollst du im Auge haben, auf dass du usw. - (15) Hebr.: Du sollst dir neben dem Altare Jahves, deines Gottes, den du aufrichten wirst, keinerlei heiligen Baum pflanzen. – Diese Bestimmung nimmt auf die Gewohnheit [5Mos 12,8] Bezug. - (16) Spitzsäule als Emblem der Verehrung. - Weitere Kapitel: 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 |

Diese Kategorie enthält zurzeit keine Seiten oder Medien.