Kategorie:BIBLIA SACRA:AT:Jer17

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Prophetia Jeremiæ. Caput XVII.

Die Prophezeiung des Jeremias Kap. 17


Wehe den Gottlosen, Heil denen, die auf Gott vertrauen! (V. 18) C. Weg zur Rettung.

1. Peccatum Juda scriptum est stylo ferreo in ungue adamantino, exaratum super latitudinem cordis eorum, et in cornibus ararum eorum.
2. Cum recordati fuerint filii eorum ararum suarum, et lucorum suorum, lignorumque frondentium in montibus excelsis,
3. Sacrificantes in agro: fortitudinem tuam, et omnes thesauros tuos in direptionem dabo, excelsa tua propter peccata in universis finibus tuis.

4. Et relinqueris sola ab hereditate tua, quam dedi tibi: et servire te faciam inimicis tuis in terra, quam ignoras: quoniam ignem succendisti in furore meo, usque in æternum ardebit.

5. Hæc dicit Dominus: Maledictus homo, qui confidit in homine, et ponit carnem brachium suum, et a Domino recedit cor ejus.

6. Erit enim quasi myricæ in deserto, et non videbit cum venerit bonum: sed habitabit in siccitate, in deserto, in terra salsuginis, et inhabitabili.

7. Benedictus vir, qui confidit in Domino, et erit Dominus fiducia ejus.

8. Et erit quasi lignum quod transplantatur super aquas, quod ad humorem mittit radices suas: et non timebit cum venerit æstus. Et erit folium ejus viride, et in tempore siccitatis non erit sollicitum, nec aliquando desinet facere fructum.
9. Pravum est cor omnium, et inscrutabile: quis cognoscet illud?
10. Ego Dominus scrutans cor, et probans renes: qui do unicuique juxta viam suam, et juxta fructum adinventionum suarum.
11. Perdix fovit quæ non peperit: fecit divitias, et non in judicio: in dimidio dierum suorum derelinquet eas, et in novissimo suo erit insipiens.


12. Solium gloriæ altitudinis a principio, locus sanctificationis nostræ:
13. Exspectatio Israel Domine: omnes, qui te derelinquunt, confundentur: recedentes a te, in terra scribentur: quoniam dereliquerunt venam aquarum viventium Dominum:
14. Sana me Domine, et sanabor: salvum me fac, et salvus ero: quoniam laus mea tu es.
15. Ecce ipsi dicunt ad me: Ubi est verbum Domini? veniat.
16. Et ego non sum turbatus, te pastorem sequens: et diem hominis non desideravi, tu scis. Quod egressum est de labiis meis, rectum in conspectu tuo fuit.
17. Non sis tu mihi formidini, spes mea tu in die afflictionis.

18. Confundantur qui me persequuntur, et non confundar ego: paveant illi, et non paveam ego: induc super eos diem afflictionis, et duplici contritione contere eos.
19. Hæc dicit Dominus ad me: Vade, et sta in porta filiorum populi, per quam ingrediuntur reges Juda, et egrediuntur, et in cunctis portis Jerusalem:

20. Et dices ad eos: Audite verbum Domini reges Juda, et omnis Juda, cunctique habitatores Jerusalem, qui ingredimini per portas istas.
21. Hæc dicit Dominus: Custodite animas vestras, et nolite portare pondera in die Sabbati: nec inferatis per portas Jerusalem.
22. Et nolite ejicere onera de domibus vestris in die sabbati, et omne opus non facietis: sanctificate diem sabbati: sicut præcepi patribus vestris.

23. Et non audierunt, nec inclinaverunt aurem suam: sed induraverunt cervicem suam ne audirent me, et ne acciperent disciplinam.
24. Et erit: Si audieritis me, dicit Dominus, ut non inferatis onera per portas civitatis hujus in die sabbati: et si sanctificaveritis diem sabbati, ne faciatis in eo omne opus:

25. Ingredientur per portas civitatis hujus reges et principes, sedentes super solium David, et ascendentes in curribus et equis, ipsi et principes eorum, viri Juda, et habitatores Jerusalem: et habitabitur civitas hæc in sempiternum.
26. Et venient de civitatibus Juda, et de circuitu Jerusalem, et de terra Benjamin, et de campestribus, et de montuosis, et ab austro, portantes holocaustum, et victimam, et sacrificium, et thus, et inferent oblationem in domum Domini.

27. Si autem non audieritis me ut sanctificetis diem sabbati, et ne portetis onus, et ne inferatis per portas Jerusalem in die sabbati: succendam ignem in portis ejus, et devorabit domos Jerusalem, et non exstinguetur.



1. Die Sünde Judas ist aufgezeichnet mit eisernem Griffel und mit diamantener Spitze, eingegraben auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner1 ihrer2 Altäre.
2. Ihre Söhne gedenken wieder ihrer Altäre und ihrer Haine und ihrer grünen Bäume auf den hohen Bergen,

3. wenn sie auf dem Felde opfern. Darum will ich deine Stärke,3 alle deine Schätze und deine Höhen dem Raube preisgeben um deiner Sünden willen in allen deinen Grenzen.4
4. Und du wirst einsam bleiben, von deinem Erbe losgerissen,5 das ich dir gegeben; und ich will dich deinen Feinden in jenem Lande dienen lassen, das du nicht kennst; denn ein Feuer hast du entzündet in meinem Grimm, ewig wird es brennen.6
5. So spricht der Herr:7 Verflucht ist der Mensch, der sein Vertrauen auf Menschen setzt und Fleisch8 zu seinem Arme macht und dessen Herz vom Herrn abtrünnig ist.9 [Jes 30,2; Jes 31,1; Jer 48,7]
6. Denn er wird wie ein Tamarisk10 in der Wüste sein und das Gute nicht schauen, wenn es kommt; sondern wird in der Dürre, in der Wüste, in salzreichem unbewohnten Lande11 seine Wohnung haben.
7. Gesegnet der Mann, der sein Vertrauen auf den Herrn setzt und dessen Zuversicht der Herr ist!
8. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist, der nach dem Bache hin seine Wurzeln ausstreckt; nicht darf er fürchten, wenn die Hitze kommt; sein Laub bleibt grün und zur Zeit der Dürre hat er keine Sorge und nimmer lässt er ab, Frucht zu tragen.12 [Ps 1,3]
9. Böse ist der Menschen Herz, mehr als alles, und unerforschlich, wer mag es kennen?13
10. Ich, der Herr, bin es, der das Herz erforscht und die Nieren prüft;14 ich vergelte einem jeden nach seinem Wandel und nach der Frucht seiner Bestrebungen. [Offenb 2,23]
11. Wie das Rebhuhn brütet, was es nicht gelegt, so ist der, welcher Reichtum erwirbt, aber nicht auf rechtlichem Wege;15 in der Hälfte seiner Tage muss er ihn im Stich lassen und bei seinem Ende wird er als Tor dastehen.
12. O Thron der Herrlichkeit, vom Anbeginn erhaben, Stätte unseres Heiligtums,
13. o du Hoffnung Israels, o Herr!16 alle, welche dich verlassen, müssen zuschanden werden; die von dir abfallen, werden in den Staub geschrieben,17 weil sie den Herrn, die Quelle lebendigen Wassers, verlassen haben.18
14. Heile mich, Herr!19 so werde ich geheilt werden; hilf mir, so wird mir geholfen sein; denn du bist mein Lobpreis.20
15. Siehe, jene sprechen zu mir: Wo ist des Herrn Wort? es möge doch kommen!21
16. Ich aber ward nicht eingeschüchtert,22 dir, meinem Hirten, zu folgen, und habe nicht einen Menschentag23 ersehnt, du weißt es. Was aus meinen Lippen hervorging, war recht in deinen Augen.
17. Werde nur du mir nicht zum Schrecken,24 du meine Hoffnung am Tage der Drangsal!
18. Lass meine Verfolger zuschanden werden, aber lass mich nicht zuschanden werden; lass sie erschrecken, doch nicht mich; lass den Tag des Unheils über sie kommen und mit zweifachem Schlage zerschmettere sie!25
19. So spricht der Herr zu mir: Gehe hin und tritt unter das Tor der Söhne des Volkes,26 durch welches die Könige von Juda aus- und eingehen, und unter alle Tore Jerusalems
20. und sprich zu ihnen: Höret das Wort des Herrn, ihr Könige von Juda27 und ganz Juda, und alle Bewohner von Jerusalem, die ihr durch diese Tore eingeht!
21. So spricht der Herr: Hütet eure Seelen28 und traget am Sabbattage keine Lasten und bringet sie nicht durch die Tore Jerusalems herein!29
22. Traget auch keine Last am Sabbattage aus euern Häusern heraus und nehmet keine Arbeit vor, sondern heiliget den Tag des Sabbats, wie ich euern Vätern geboten habe!
23. Aber sie hörten nicht darauf und neigten ihr Ohr nicht, sondern waren halsstarrig, dass sie mir nicht gehorchten noch Zucht annahmen.30
24. Wenn ihr nun wirklich auf mich hören wollt, spricht der Herr, so dass ihr am Sabbattage keine Lasten durch die Tore dieser Stadt hereinbringt und den Sabbattag heiligt, so dass ihr keine Arbeit an demselben verrichtet,
25. so werden durch die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf dem Throne Davids sitzen, auf Wagen fahrend und zu Ross, samt ihren Fürsten, die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem, und diese Stadt soll immerdar bewohnt werden.31
26. Und es werden aus den Städten Judas und aus der Umgebung Jerusalems und aus dem Lande Benjamin, aus den Niederungen,32 vom Gebirge und aus dem Südland solche kommen, die Brandopfer, Schlachtopfer, Speiseopfer und Weihrauch darbringen und Gaben33 in das Haus des Herrn bringen.
27. Wenn ihr aber nicht auf mich hört, dass ihr den Sabbattag heiligen und keine Last tragen und am Sabbattage durch die Tore Jerusalems hereinbringen sollt, so will ich ein Feuer an seinen Toren anzünden, das die Häuser Jerusalems verzehren soll und nicht erlöschen wird.34


Fußnote

Kap. 17 (1) Die durch die Götzenopfer befleckten Altäre geben von der Sünde Zeugnis. Beim Götzendienst wurde wohl ein ähnlicher Brauch beobachtet wie bei den dem Herrn dargebrachten Opfern, dass das Blut an die Hörner des Brandopfer- und Rauchopfer-Altars gestrichen ward. - (2) Hebr.: Eurer, der Götzen allein. - (3) Hebr.: Wie sie ihrer Kinder gedenken, (mit so süßem Gefühl gedenken sie) ihrer Altäre und ihrer Bildsäulen, (die) bei jedem grünen Baum auf allen hohen Bergen (sind). - (4) Da alles befleckt ist, soll auch zur Sühne alles, auch die Reichtümer, den Feinden überlassen werden. Hebr.: Meinen Berg im Gefilde, dein Vermögen und all deine Schätze gebe ich dem Raube hin, deine Höhen, wegen der Sünde in allen deinen Marken. Anders das Lateinische: Da die Söhne der gottlosen Altäre eingedenk blieben und nach dem Vorbilde ihrer Väter an den gleichen Stätten gottlose Götzenopfer darbrachten, will ich sie als Beute hingeben usw. - (5) Hebr.: und du sollst deine Hand lassen müssen von dem Erbe. - (6) Vergl. [5Mos 32,22]. Ewig: Lange Zeit und zwar so lange, bis die Gottlosen vernichtet sind. - (7) Gott wird, damit sie den Namen Jahve kennen [Jer 16,21], ihnen seine Macht zeigen, indem er ihren Götzendienst straft. [Jer 17,1-4] Da mit diesem eine falsche Zuversicht verbunden war, rügt er auch diese, die dem Wesen der Theokratie schnurstracks entgegengesetzt ist. [5Mos 28,7.25] Die erste Ursache der Vernichtung ist der Götzendienst, die zweite das Vertrauen auf die Menschen, mit dem sie, Gottes Hilfe ablehnend, zu fremden Völkern eilten. - (8) Bild der Ohnmacht und Gebrechlichkeit des Menschen. - (9) Ein solcher wird zur Strafe für sein Verbrechen blind. - (10) Carduus. - (11) Wie das Land um Sodoma ist. Bild und durch das Bild Bezeichnetes werden miteinander verbunden. - (12) Der Gerechte hat seine Kraft aus Gott, wie die Pflanze aus dem Flusse Wasser saugt, das ihr Leben gibt und Früchte reifen lässt. - (13) Wenn die Menschen doch so aufrichtig Gott suchten und nicht nur ihre bösen Begierden mit dem Schein der Religion schmückten! Aber Gott kann nichts verborgen bleiben, er schaut in das Herz. Hebr.: Ränkevoll ist das Herz über alles und verderbt, wer kann es ergründen? Die Antwort gibt Gott V. 10. - (14) Herz und Nieren sind der Sitz aller Gedanken und Begierden. Dem gerechten Richter ist das Verborgenste offenbar, er wird den Richterspruch V. 5-8 bei jedem zur Ausführung bringen. Ein Beispiel davon folgt V. 11 in der Form eines Sprichwortes. - (15) Schlecht Erworbenes zerrinnt ohne Nutzen, wie das Rebhuhn keinen Gewinn hat von der Mühe, mit der es die Eier eines anderen Rebhuhns stiehlt und bebrütet, denn kaum hat es Junge ausgebrütet, da fliegen sie davon. (Hieron. Volksglaube) - (16) O du Thron der Herrlichkeit: Erhabenheit Gottes und Herrschaft über alles, die du von Ewigkeit her bestehend auf Erden unter deinem Volke aufgerichtet hast, diesem in besonderer Weise nahe, du, der allein unsere Hoffnung, der alles umfasst, was uns Glück und Seligkeit gewähren kann: Jahve! Wenn der Herr ein solcher ist, was erwartet da alle, die ihn verlassen? - (17) Gegensatz: Im Buche des Lebens. Im Staube zertritt der Fuß der darüber Hinschreitenden die Namen, verweht sie der Wind. Das Bild bedeutet einen Untergang voll Schmach, Verwerfung vor Gott. - (18) Ob Christus [Joh 8,6.8] auf der Erde schreibend andeuten will, was die erwartet, welche den Messias versuchen, damit sie ihn anklagen können? - (19) Da gesegnet ist, wer auf Gott vertraut (V. 7), richtet auch der Prophet sein Gebet an den, der die Erwartung Israels ist: Lass auch mir die dem Vertrauenden verheißene Gnade zuteil werden! - (20) Gott muss helfen, soll das Rühmen des Propheten in Gott nicht nichtig erscheinen. - (21) Vergl. [Jes 5,19]. Seit langem schon verkünden die Propheten den Untergang des Reiches, warum erfüllen sich die Drohungen nicht? - (22) Sept.: Nicht müde. Hebr.: Aber ich habe mich nicht dem entzogen, ein Hirte zu sein hinter dir her. Hirt sein ist weiden, führen. Während dies sonst von den Königen und Fürsten gesagt wird, wird an dieser Stelle dem Propheten das Gleiche zugeeignet, insofern er der Mund Gottes ist, welcher das Volk lehrt und es so leitet. Obwohl Jeremias wusste, wieviel Leiden das Amt ihm schaffen werde, hat er Gottes Rufe Folge geleistet. Er erwähnt sein Verdienst, wie 15, 16, 17, um mit desto größerer Zuversicht Gott um Hilfe zu bitten. Auch die Feinde finden nichts, was an ihm zu tadeln wäre. - (23) Hebr.: Ich habe den unheilvollen Tag nicht herbeigesehnt, ich habe die traurigen Weissagungen nicht mit Freude über das Unglück des Volkes verkündet; ich habe nur verkündet, was ich als Gesandter Gottes auf seinen Auftrag musste. - (24) Den du mir angedroht, wenn ich deinem Rufe entziehen wollte [Jer 1,17], überlass mich nicht meinen Feinden, sondern führe aus, was du durch mich hast verkünden lassen, damit ich als wahrer Prophet [5Mos 18,21; Jer 28,9] erfunden werde. - (25) Alles dieses wird den Feinden durch die Erfüllung der Prophezeiungen widerfahren: Beschämung darüber, dass sie ihn verspottet und auf falsche Weissagungen ihr Vertrauen gesetzt haben; Schrecken, wenn die vom Propheten angekündigten Übel hereinbrechen. Der Prophet bittet, Gott möge sich als gerecht und wahrhaft erweisen, denn nachdem Gott den hartnäckigen Übeltätern jene Strafen angedroht, mussten diese sich entweder bekehren, indem sie aufhören, den Propheten zu verfolgen, oder die Strafen über sich kommen sehen. Mit dieser Bitte tritt der Prophet also für Gottes Sache ein, sucht nicht etwa Rache an jenen Feinden. Der zweifache Schlag sind wohl Hungersnot und Schwert. (Hier.) - (26) Jedenfalls im Tempel. - (27) Die Mehrzahl steht entweder für das gesamte Haus David oder wohl besser, weil die gleiche Mahnung an verschiedene Könige ergangen ist. Auf Joakim folgte Joachin, der nur drei Monate herrschte, auf diesen Sedekias. Ward die Prophezeiung in der letzten Zeit Joakims gegeben, so richtete der Prophet die Mahnung an die drei Könige. - (28) Für die Verletzung des Sabbats war die Todesstrafe festgesetzt. [2Mos 31,14.15] - (29) Vergl. [2Mos 20,10; 5Mos 5,14]. Wenn der Sabbat beobachtet wurde, war dies ein öffentlicher Beweis der Verehrung und des Gehorsams gegen Gott, dessen Willen der Mensch seinen Vorteil nachsetzt. - (30) Die Schuld der Vorfahren zeigt, dass der Frevel ein solcher des ganzen Volkes war, ihre Erwähnung aber empfiehlt Gottes Barmherzigkeit, welche stets zuwartet. - (31) Wird dem Tage Gottes keine Ehre wieder zuteil, so verheißt Gott den einzelnen Ständen und der Stadt Davids Unversehrtheit. Warum der Prophet die auf dem Throne Davids Sitzenden (die Könige) erwähnt, siehe [Jer 13,13]. Wohl ist David ewige Herrschaft versprochen, aber nur unter der Bedingung, dass seine Nachkommen die Gebote Gottes beobachten. - (32) Die Gegend am Mittelmeere von Joppe bis Gaza. Die Beifügung des Gebirges und des Südlandes ergänzt die Umschreibung von ganz Juda. - (33) Hebr.: Lobopfer. Diese blutigen und unblutigen Opfer sollen als Danksagung in den Tempel gebracht werden. - (34) Gehorchen die Juden, so verheißt er ihnen drei Dinge, welche ihre Königsstadt schmücken sollen, die Königswürde, zahlreiche Bewohner, Verehrung des Tempels; doch wenn die Verehrung Gottes gleichsam von Amts wegen vernachlässigt, ja selbst verachtet wird, fällt das Reich selbst mit Recht dem Feuer anheim und noch vielmehr geht die Theokratie unter. Diesen Untergang vermag menschliche Klugheit und Hilfe weder abzuwenden noch wieder gutzumachen. Auf diese Drohung und ihre Erfüllung weist [Neh 13,17.18] hin.

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